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Amelie goes University – Gastreferentin an Unis, Hochschulen & Co.

Wer hier hin und wieder vorbeischaut, merkt schnell, dass ich es liebe, meine Erfahrungen mit anderen zu teilen und jungen Menschen beim Einstieg in den Journalismus zur Seite zu stehen. Deshalb freue ich mich immer ganz besonders, wenn ich zu Veranstaltungen von Universitäten, Hochschulen oder Journalistenschulen eingeladen werde.


In diesem Herbst ist das gleich fünf Mal geschehen. Ich war als Referentin an der Hamburg Media School, der Freien Universität Berlin, der Universität Hamburg, der Hochschule Darmstadt und der Burda Journalistenschule zu Gast. Dabei habe ich über verschiedene Themen gesprochen und ganz unterschiedliche Studierende kennengelernt. Jeder Vortrag war einzigartig – und genau deshalb möchte ich euch heute ein wenig darüber berichten.


1. Hochschule Darmstadt, Bachelor-Studiengang Online-Journalismus, Textwerkstatt „Interview & Reportage“

An der Hochschule Darmstadt habe ich an einem Montagmorgen(!) Anfang November über das Thema „Interview“ gesprochen. Journalist und Dozent Max Sprick hatte mich in sein Praxisseminar im Studiengang „Online-Journalismus“ eingeladen, damit ich den Studierenden ein wenig über meine Interview-Erfahrungen berichte.


Dazu habe ich tief in meiner Erinnerungs-Kiste gekramt und bei der Vorbereitung selbst schmunzeln müssen. Mein Interview mit CDU-Politiker Philipp Amthor, das Treffen mit Klarna-Gründer Sebastian Siemiatkowski, die TikTok-Interviews mit den Kanzlerkandidaten… Anhand dieser konkreten Beispiele, konnte ich meinen Zuhörerinnen und Zuhörern berichten, was ich bei Interviews in den letzten Jahren gelernt habe.


Die Studierenden stellten viele Fragen und sendeten mir im Anschluss herzliches Feedback. „Ich könnte dir stundenlang zuhören!“ (Lisette) oder „Deine Erzählungen zum Thema Interview waren sehr inspirierend“ (Celina)… Für solche Nachrichten stehe ich sogar montagsmorgens gerne früh auf!

2. Universität Hamburg, Master-Ringvorlesung „Kommunikation als Beruf“

Bei der Ringvorlesung “Kommunikation als Beruf” von Professor Volker Lilienthal an der Universität Hamburg ging es um ganz andere Themen, nämlich zum einen um den „richtigen“ Einstieg in den Journalismus und zum anderen um meinen TikTok-Kanal „DuHastDieWahl“, den ich für die FUNKE Zentralredaktion betreue.


Wie bin ich dahin gekommen, wo ich heute stehe? Was müssen junge Journalistinnen und Journalisten heute beachten? Wie entstand der TikTok-Kanal? Und worauf kommt es bei der Gründung eines solchen Formats an? Fragen über Fragen, die ich in der Vorlesung versuchte, zu beantworten. Meinen Vortrag hat die Uni auch als Podcast bereitgestellt. Dieser wurde später von „Bild Blog“ empfohlen, was mich natürlich sehr freut.


3. Freie Universität Berlin, Bachelor-Seminar zum Thema "Kommunikation im politischen Berlin"

An der Freien Universität (FU) ging es im Seminar „Kommunikation im politischen Berlin“ um ähnliche Fragen wie an der Uni Hamburg. Vielleicht erinnert sich der ein oder die andere noch, dass ich vor einem Jahr schon mal an der FU zu Gast sein durfte. Damals erhielt ich im Nachgang folgendes Feedback:

"Amelie Marie Weber fand ich besonders beeindruckend, da sie genauso alt ist wie ich und schon so weit gekommen ist. Ihr Weg hat mich darin bestärkt zu glauben, dass wenn man etwas wirklich will, man dies auch erreichen kann."

Das hat mich so wahnsinnig gefreut, dass ich natürlich keine Sekunde lang gezögert habe, als mich Dozentin Simone Dyllick-Brenzinger in diesem Jahr wieder anfragte. Und genau wie beim letzten Mal war der virtuelle Besuch an der FU wieder ein schönes Erlebnis. Die Studierenden hatten viele Fragen vorbereitet und wir hätten von mir aus noch viel länger über den Journalismus und die Medienbranche quatschen können…


4. Hamburg Media School, Master „Digital Journalism“

Auch am 10. Dezember gab es viel zu besprechen. An diesem Tag hielt ich einen Gastvortrag an der Hamburg Media School im Master-Seminar "Redaktionsmanagement". Ich berichtete, wie ich den TikTok-Kanal organisiere und worauf es dabei ankommt.


Vor mir hatte ein Kollege von der Tagesschau über deren Social Media-Aktivitäten gesprochen. Es war mir also ein großes Anliegen, den Studierenden zu vermitteln, dass man einen Kanal auch betreiben kann, wenn man nicht wie bei der Tagesschau ein Team aus 60 Redakteurinnen und Redakteuren zur Verfügung hat.


Unter den Teilnehmenden waren zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die selbst bereits in Redaktionen arbeiten. Dementsprechend detailliert waren die Fragen und es war mir eine Freude, diese so gut ich konnte zu beantworten.


5. Burda Journalistenschule, Social Media, LinkedIn

Ein weiterer Termin, der mir große Freude bereitet hat, fand nicht an einer Universität, sondern an der Burda Journalistenschule (BJS) statt. Dort habe ich von 2018 bis 2020 selbst mein Volontariat absolviert. Es war für mich deshalb eine besondere Ehre, dort als Gast-Referentin zu sprechen. Auch bei diesem Kurz-Vortrag ging es um Social Media, allerdings nicht um TikTok, sondern um LinkedIn.


Auch auf dieser Plattform bin ich nämlich aktiv und nutze es seit Jahren – um genau zu sein seit meiner Zeit an der BJS – zum Netzwerken und Personal Branding. Warum das nützlich ist und wie man das am besten anstellt, habe ich dem neuen BJS-Jahrgang berichtet. Es war bewegend, meine Nachfolgerinnen und Nachfolger genau da sitzen zu sehen, wo ich vor gerade mal drei Jahren selbst saß und ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben zu dürfen.


Insgesamt hatte ich in den letzten Wochen eine Menge zu tun. Und natürlich überlegt man dann, ob man sich in seiner Freizeit auch noch zusätzlich mit Uni-Vorträgen und deren Vorbereitung beschäftigen will. Aber ich habe keinen dieser Termine bereut, ganz im Gegenteil. Mir gibt der Austausch mit jungen Nachwuchs-Journos sehr viel und ich bin dankbar, wenn ich ihnen mit meinen Erfahrungen ein wenig helfen kann.

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